Theoretische und tatsächliche Datenraten im Netzwerk
 Zur Berechnung der Übertragungsraten sucht man sich eine Datei mit einer Größe über 500 Megabyte bis 2-4 Gigabyte. Dazu bieten sich z.B. CD/DVD- Images an. Diese Datei bitte in das Startverzeichnis kopieren. Eine Stoppuhr sollte bereitgehalten werden, um die Übertragungszeit zu messen. Nun das Ziel der Kopieraktion wählen. Dazu eignet sich der Windows Explorer, oder besser noch, der Total Commander mit seinen 2 Dateilistern. Im Total Commander links Startverzeichnis wählen, rechts das Zielverzeichnis. Das Zielverzeichnis kann theroretisch überall sein; auf einer anderen Partition oder im Netzwerk.

Weitere Infos zur Berechnung finden Sie weiter unten.



 Max. Datenrate in Mbit/s:  Herstellerangabe der Bandbreite
 Dateigröße in Kbyte:  Messung - Dateigröße in Kilobyte
 Gemessene Zeit in Sek:  Messung - Zeitmessung in Sekunden

 

 

Theoretische Maximalwerte
 Max. Datenrate in Mbyte/s :  MByte
 Max. Datenrate in KiB/s :  KiB
 Zeit 1.0 Gbyte Transfer/s :  Sek.
 Zeit 1.0 Gbyte Transfer/m :  Min.

Tatsächlich ermittelte Werte
 Theor. Zeit des Transfers :  Sek.
 Theor. Zeit des Transfers :  Min.
 Tats. Datenrate in KiB/s :  KiB/s
 Tats. Datenrate in Mbyte/s :  Mbyte/s
 Tats. Datenrate in Mbit/s :  Mbit/s
 Effizienz in Prozent :  %   über 50% bei 100Mbit, 15% bei 1000Mbit.

Die Berechnung der Dateigrößen habe ich hier mit der alten Definition eines Kilobytes vorgenommen
( 1 kbyte = 1024 byte ,210 ), zur Zeit wird dies alte KByte mit ' Kibibyte ' bezeichnet, was eigentlich noch mehr
verwirrt *g*. Seit ca. 2000 ist definiert, das die Bezeichnung Kilobyte = 1000 bedeutet ( 103 ).
Beide Rechenweisen sind aber richtig!
Hier ein Link zur Heise Newsmeldung von 1999 .
Dadurch können sich leichte Abweichungen ergeben. Bei allen Tests wird die maximale Transferrate niemals erreicht. Das liegt u.a. darin begründet, das in Netzen die Protokolle mit Fehlerkorrekturen arbeiten, bei schlechten Verbindungen müssen verlorene oder defekte Datenpakete mehrfach gesendet werden. Das TCP/IP Protokoll nutzt dazu eine Prüfsumme, das Parity bit.
Ein Teil der Transferrate wird für Sicherheits - und Verwaltungsverkehr benötigt, wie An- und Abmeldungen, Kryptografie. In größeren Netzen darf nicht vergessen werden, das man sich die verfügbare Bandbreite mit anderen Nutzern teilt!
Der wichtigste Grund für eine begrenzte Datenübertragungsrate: Die Geschwindigkeit der Harddisk !
Das gilt ganz besonders für ein 1000Mbit Netzwerk. Konnten aktuelle Harddisks ein 100Mbit Netz schon auslasten, ist dies momentan (2007) bei 1000er Netzen nur annähernd mit schnellen Raid(0-Striping)-Systemen zu erreichen.
Bei www.hdtune.com kann man sich über Lesegeschindigkeiten von HDD´s informieren
oder mit HDTune 2.52 eigene Messungen vornehmen.
Wer bei einer Direktverbindung von 2 PC (P2P) bei 100Mbit 60-70 % der maximalen Transferrate erreicht, kann durchaus zufrieden sein.
Werden viele kleine Dateien wie Textdokumente übertragen, bricht die Transferrate ebenfalls kräftig ein.

Viel Spaß beim Testen!